Tolle Jubiläumswoche zum 50. Geburtstag

Eine ganze Woche feierten die Sportler vom SV Erika-Altenberge ihr 50-jähirges Jubiläum. Mit vielen Aktivitäten, mit einer „blauweißen Nacht“, und mit einem Festakt, zu dem Vorsitzender Andreas Connemann viele Ehrengäste begrüßen konnte.

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Das Zelt war festlich geschmückt, die Laune bestens, der Vorsitzende nach eigenen Angaben „etwas nervös“. Dazu gab es überhaupt keinen Grund, denn alles war bestens organisiert und von allen Rednern gab es lobende Worte über den in vielen Bereichen aktiven Verein.

Besonders die Gründungsmitglieder unter den Gästen dürften sich an die Anfangszeit erinnert fühlen, an den Kampf um einen Sportplatz und an die Zeiten des Zusammengehens mit den Kollegen des damaligen Nachbarvereins aus Altenberge. Denn der Vereinsgeburtstag ging auf die Gründung des SV Erika zurück, der in 1965 erfolgte. Die Zusammenlegung zum SV Erika-Altenberge wurde zwei Jahre später vollzogen.

Bürgermeister Markus Honnigfort lobte den Sportsgeist und den Gemeinschaftssinn der seinerzeit Aktiven: „Die haben nicht viel gefragt, die haben gemacht“, so der Bürgermeister. Aus der Anfangszeit mit dem Wunsch nach einem Sportplatz sei die Aussage überliefert: „Wenn ihr in die Bundesliga aufsteigt, bekommt ihr einen neuen Platz.“ Die oberste Liga gab es damals allerdings erst wenige Jahre. Den Aufstieg in den Profifußball brauchten die Erikaner aber nicht umzusetzen, einen richtigen Fußballplatz gab es bereits im Jahr 1968.

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Was seitdem im eifrigen Verein passiert ist, liest sich in einer umfassenden Chronik, die pünktlich zum Geburtstag herausgegeben wurde. Auf fast 170 Seiten sind alle wichtigen Meilensteine der Vereinsgeschichte festgehalten. Inhalt und Gestaltung der Chronik wurden mehrfach von den Festrednern gelobt.

Bernd Büter, Spieler der ründungself, erzählte aus den Anfängen des SVEA
Bernd Büter, Spieler der Gründungself, erzählte aus den Anfängen des SVEA

Bernd-Carsten Hiebing, ehemaliger Bürgermeister und heute Land- und Kreistagsabgeordneter, sah den SV Erika-Altenberge als „Paradebeispiel für den Stellenwert, den heute Vereine einnehmen“. Er ermunterte die Aktiven, den über lange Jahre erfolgreichen Weg auch in Zukunft fortzusetzen.

Bernd Büter, Spieler der Gründungself des SV Erika, blickte in einem amüsanten Beitrag auf die Vereinsgeschichte zurück. „Was wir damals draufhatten, sieht man heute nur noch beim FC Barcelona“, lobte Büter die damaligen Qualitäten. Und für die Steigerung des Gemeinschaftsgefühls habe es hin und wieder einer „Opfergabe“ in Form eines Schafes bedurft, was in gemütlicher Runde verspeist worden sei.

Tina Krüssel und Bernhard Saalfeld waren vor 50 Jahren bei der Gründung dabei.
Tina Krüssel und Bernhard Saalfeld waren vor 50 Jahren bei der Gründung dabei.

Für die übergeordneten Fußballverbände brachten Harald Koning und Heinz-Gerd Evers die Glückwünsche an den SVEA über. Harald Kuhr gratulierte im Namen des Kreissportbundes, für den Behindertensport in Niedersachsen gratulierte Konrad von Garrel. Für die Nachbarvereine, mit denen der SVEA kollegiale Kontakte pflegte, gelegentlich auch mal Spieler wechselte, sprach Hans Kappen, langjähriger Vorsitzender des FC Wesuwe, der selbst auch einige Spiele für den Jubiläumsverein bestritt.

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